Guido Rellensmann geht von Bord, Frank Versen übernimmt bei seinem Heimatverein das Ruder des zuletzt in arge Schieflage geratenen Fast-Absteigers.
Frank Versen (40) ist natürlich kein Unbekannter und bestens vertraut mit seinen neuen Kadetten. Schon in der Vorsaison hat der ehemalige Trainer von Rolfzen/Sommersell/Entrup aus dem Alteherren-Ruhestand heraus ohne zu zögern ausgeholfen und den Weg zum Bredenborner Klassenerhalt gewiesen. Jetzt steht er an der Seitenlinie, doch die Aufgabe ist ähnlich: Möglichst schnell soll die Klasse gesichert werden, die Rückkehr in sonnige Tabellengefilde ist mittelfristig das erklärte Ziel. „Vieles ist vom Saisonstart abhängig“, weiß Versen. „Gelingt der Start, ist für uns ein einstelliger Tabellenplatz absolut möglich“, sagt der Coach, der im Kreis bestens durch seine konsequente Spielweise als Verteidiger bekannt ist.
Der SV Bredenborn, 2010 immerhin Vizemeister der Kreisliga A, hat sich für den Umbruch entschieden. Stefan Wiedemeier, Andreas Busse und Patrick Brautlecht ziehen sich auf das sportliche Altenteil zurück, weitere Spieler haben den Club verlassen. „Das ist jetzt eigentlich eine U 23“, verdeutlicht Frank Versen den Bredenborner Wandel. „Und in den nächsten Jahren kommen noch mehr sehr gute Jugendspieler nach“, blickt Versen zuversichtlich nach vorne.
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Doch auch einige vielversprechende Zugänge haben den Weg ins Eichenwaldstadion gefunden. Torwart Daniel Spieker kommt aus Driburg, Andreas Relzow aus Bergheim, Paul Haueisen aus Nieheim/West und Henning Wauer vom SV Bremerberg – noch keine gestandenen Kreisliga-Haudegen zwar, doch ambitionierte Spieler, die den SV Bredenborn um Trainer Frank Versen zurück in deutlich ruhigeres Fahrwasser manövrieren sollen. |
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