Freitag, Februar 10, 2012
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SV Bredenborn unterliegt dem designierten Meister TuS Bad Driburg im Spitzenspiel mit 0:1


Die Schale ist ihnen eigentlich nicht mehr zu nehmen. Eindrucksvoll besiegte der ungeschlagene A-Liga-Spitzenreiter TuS Bad Driburg auch den auf Platz zwei rangierenden Tabellennachbarn. Der 1:0-Sieg über den SV Bredenborn könnte Driburgs Meisterstück gewesen sein. Bredenborn zahlte die Niederlage mit zwei schweren Verletzungen.


Driburg dominierte gleich von Beginn an, hatte Chancen durch Artur Kerbs (9.) und Pascal Kunkel (13.) – folgerichtig fiel auch die Führung nach einem ruhenden Ball. Standards sind ohnehin Driburger Spezialität. Freistoß TuS, Pascal Kunkel in der Mitte per Kopf. Die frühe Führung (17.) für die Gäste – sie war nicht einmal unverdient. „Natürlich war das ein vermeidbares Tor. Ich hätte selbst aufpassen müssen“, so Bredenborns Spielertrainer und Libero Guido Rellensmann selbstkritisch. Driburgs Stefan Hartmann (35.) traf die Latte, Bredenborn wurde eingeschnürt.


Die zweite Halbzeit wurde von den schweren Verletzungen Guido Rellensmanns und vor allem Julian Middekes überschattet. Driburg gab weiter den Ton an. Bredenborn befreite sich aus der Umklammerung, allerdings ohne zählbares Ergebnis. Die weit besseren Möglichkeiten hatte weiter Driburg, durch Toni Brockmann (57.), Stani Seifert (60.) oder Karsten Klunker (71.). Vor allem die Nachwuchsspieler Artur Kerbs und Tobias Walzog erarbeiteten sich ein Wahnsinns-Pensum und waren Hauptarchitekten des nun vermutlich sicheren Driburger Meisterstücks. Das erkannte auch Bredenborns Trainer Guido Rellensmann neidlos an. „Driburg ist verdient da oben. An Driburg sieht man, wie wichtig ein großer Kader ist. Wir sind angeschlagen, heute sind bittere Verletzungen hinzugekommen. Deshalb wird auch die Vizemeisterschaft schwierig werden.“ Gleichzeitig lobte Rellensmann die Leistung seiner dezimierten Mannen: „Wir haben mitgehalten und für die Zuschauer war es ein gutes A-Liga-Spiel.“


Sepp Kagerbauer, im letzten Jahr mit Alhausen/Pömbsen bereits A-Liga-Meister, war ebenfalls stolz auf seine Elf. „Wir haben den Zweiten völlig verdient geschlagen. Spielerisch und kämpferisch waren wir überlegen. Diese Mannschaft hat einen Mannschaftsgeist, den selbst ein ewiger Trainer wie ich so noch nie erlebt hat.“ Meisterschaftsglückwünsche nimmt er trotzdem noch nicht an. „Es sind noch Spiele zu machen, in die wir hochkonzentriert geben müssen. Eine Hand haben wir an der Schale – nicht mehr“, warnt Kagerbauer.


SV Bredenborn: Wiedemeier, Middeke (79. Wullhorst), Hagelüken, Willberg, Busse, Altmiks (52. Filter), Müller, Kösters, Erünsal, Rellensmann (73. Lessmann), Ahlemeyer.


TuS Bad Driburg: Spieker, Gashi, Schipp, Walzog, Koch, Hartmann, Kerbs (90. Höwing), Bozo Ahmed, Seifert, Klunker, Kunkel (24. Brockmann).


Tor: 0:1 Kunkel (17.)


Schiedsrichter: Thamm (Lauenförde).

© 2010 Neue Westfälische

Höxtersche Kreiszeitung, Montag 10. Mai 2010

 

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